10. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 19. Juni 2020

 

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Kreisverwaltung Neuwied informiert

Auch für den Juni wurden weitere Termine für die Helfer-Schulung in der Pflegeunterstützung angesetzt.

 

„Die ersten Termine im Mai wurden sehr gut angenommen und das Feedback der Teilnehmer war durchweg positive. Grund genug für uns, dass weitere Termine angeboten werden. Der Kurs ist schließlich auch für das private Umfeld eine Bereicherung,“ so Landrat Achim Hallerbach. An zwei Tagen wird den Teilnehmern ein Grundwissen rund um das Thema Pflege vermittelt. Im Detail geht es bei der Helfer-Schulung um Informationen zur Erkrankung CoViD-19, ein Überblick zu rechtlichen Grundlagen, die Themen Hygiene, Vitalzeichen, Körperpflege aber auch um Maßnahmen der Prophylaxe sowie Nahrungsaufnahme. Für die Teilnehmer entstehen keine Kosten. Interessierte können sich über die Helfer-Hotline: 02631 803-700 registrieren und einen Schulungstermin abstimmen. Die Kurse finden in der Wiedhöhenhalle in Kurtscheid statt und werden durch erfahrene Pflegefachkräfte von Deutschem Roten Kreuz und Malteser Hilfsdienst geleitet.


Update vom 11.06.2020

 

Am 11.06.2020 ist ein neuer positiver Corona-Fall im Kreis Neuwied registriert worden. Somit steigt die Summe der Fälle auf 215.

Die Fälle verteilen sich auf die Kommunen wie folgt:
Stadt Neuwied: 80 (+1)
VG Asbach: 30
VG Bad Hönningen: 16
VG Dierdorf: 5
VG Linz: 21
VG Puderbach: 10
VG Rengsdorf-Waldbreitbach: 30
VG Unkel: 23.

Seit dem 16. März wurden bisher 1.895 Personen in der Fieberambulanz Neuwied getestet.

 

 

Die Fieberambulanz im Gewerbegebiet Neuwied (Drive-In) ist weiterhin von Montag bis Freitag zwischen 8-10 Uhr geöffnet.

 


„Eine weitere Zielsetzung im Rahmen der Lockerungen ist es, dass Anfang Juni in einen eingeschränkten Regelbetrieb in den Kindertagesstätten übergegangen werden soll. Hier ist es besonders wichtig die Hygiene-Empfehlungen zu beachten“, betont Landrat Achim Hallerbach.
Alle Personen, die selbst akute oder chronische respiratorische Symptome aufweisen sollten keinen Zutritt in Kindertagesstätte erhalten. Hintergrund bei der Zutrittsbeschränkung ist, dass durch die typischen Symptome, wie z. B. Niesen und Schnupfen, die Virusverbreitung stark begünstigt wird, wenn diese Personen das Virus unerkannt in sich tragen. Besondere Vorsicht gilt bei Personen, bei denen Haushaltsangehörige Symptome aufweisen. Die betreffenden Kinder und Mitarbeiter sollten dann aus dem Einrichtungsbetrieb herausgehalten werden.
„Innerhalb einer Notgruppe dürfen derzeit maximal 10 Kinder gleichzeitig betreut werden. Hier zeichnet sich aktuell seitens des Landes eine Erweiterung auf 15 Kinder ab“, berichtet Hallerbach. Ein sogenanntes „Platz-Sharing“ ist möglich; Sollte ein Kind nur eine Betreuung von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr benötigen und ein anderes Kind benötigt eine Betreuung von 12.30 Uhr bis 16.00 Uhr, so können diese Kinder sich den Platz in einer Notgruppe teilen. Gleiches gilt, für ein tageweises „Platz-Sharing“, wenn Kinder nur einzelne Tage der Betreuung benötigen, kann ein Wechsel mit anderen Kindern erfolgen, die andere Tage benötigen. „Wichtig ist, dass die Gesamtzahl der gleichzeitig betreuten Kinder momentan 10 nicht überschreitet“, so Landrat Achim Hallerbach.
Aus Sicht der Ordnungsabteilung bestehen auch keine Bedenken, wenn in der Kita Spaziergänge oder Waldbesuche mit den Kindern unternommen werden, soweit die Einhaltung der Hygiene-Regeln möglich ist.


Die Betriebszeiten der Fieberambulanz in Neuwied ist montags bis freitags von 8-10 Uhr, am Wochenende bleibt vorerst geschlossen. Eine Fieberambulanz sollten Personen aufsuchen, die in den vergangenen 14 Tagen mit einem bestätigt, infizierten Corona-Patienten direkten Kontakt hatten und Symptome aufweisen. Zu den möglichen Symptomen gehören Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schüttelfrost. Auch können sich Personen mit eindeutigen Symptomen testen lassen, wenn nachweislich kein Kontakt zu einem Infizierten bestand. Wichtig ist, dass jeder seinen Personalausweis und seine Krankenkassenkarte vorlegen kann. Vorab sollte man sich über die landesweite Corona-Hotline 0800 99 00 400 registrieren lassen.

Die Bundesregierung hat mehrere milliardenschwere Maßnahmenpakete beschlossen. Landrat Achim Hallerbach begrüßt die schnell geschaffenen Möglichkeiten: „In der Krise braucht es unbürokratische und einfache Wege, die es allen Betroffenen ermöglichen die Hilfe auch schnell in Anspruch zu nehmen.“ Für Selbstständige, Freiberufler und kleinere Unternehmen wurde eine Einmalzahlung für Betriebskosten von bis zu 9.000 Euro geschaffen. In der Planung ist eine Steuerermäßigung in der Gastronomie, die bis Mitte 2021 gelten soll. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt in unbegrenztem Volumen Hilfskredite zur Verfügung, um Unternehmen aller Größenklassen, Selbstständige und Freiberufler mit Liquidität zu versorgen. Für Familien wurden zum Beispiel für Elterngeld und Kinderzuschlag abweichende Regelungen getroffen. Für Arbeitssuchende wurden Abweichungen definiert, um beispielsweise das Arbeitslosengeld (SGB III) um drei Monate zu verlängern. „Ein umfangreiches Paket an Maßnahmen ist auf den Weg gebracht worden, um sämtliche Bereiche zu unterstützen,“ fasst Landrat Hallerbach zusammen.

 

Die Betriebszeiten der Fieberambulanz in Neuwied werden nach dem Umbau am Wochenende geändert auf montags bis freitags von 8-10 Uhr, samstags bleibt vorerst geschlossen. Auch die Hotline des Gesundheitsamtes ist am Wochenende nicht erreichbar. Die landesweite Corona-Hotline 0800 99 00 400 hingegen ist rund um die Uhr erreichbar. Auch ist die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter 116 117 erreichbar.